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Heldele Stromtankstelle gewinnt internationalen Designpreis

26.09.2013

Auf Branchenmessen wie der eCarTec, die vom 15. Bis 17. Oktober in München stattfindet, präsentieren unterschiedliche Anbieter ihre Ladestationen. Der Markt ist umkämpft. Trotzdem fallen nur wenige dem Betrachter ins Auge, sondern ähneln vielmehr unförmigen Schaltschränken. Doch gutes Design ist nicht nur für die Integration in die entsprechende Umgebung wichtig. Vielmehr macht es oft auch das Bedienen einfacher - wie im Fall der Stromtankstelle der Salacher Heldele GmbH. Deren funktionelles, modernes Design wurde nun mit dem Green Good Design Award 2013, einem der bekanntesten internationalen Designpreise, ausgezeichnet.

  • Heldele Stromtankstelle

Sich von der Masse der anderen Anbieter neben anspruchsvoller Technik durch herausragendes Design abzuheben, hat sich das Team der Stromtankstellen-Entwickler bei Heldele 2011 zum Ziel gemacht. Es beauftragte das renommierte Ammerbucher Büro „Design Tech“. Unter der Leitung von Jürgen R. Schmid gestalteten die Designer die Stromtankstelle futuristisch und zunächst im orange-weißen Corporate Design (CD) ihres Auftraggebers.

Zahlreiche Ausstattungsvarianten

Die Ladestation besteht aus Modulen und passt sich so unterschiedlichen Bedürfnissen an. In vier Varianten gibt es die Stromtankstelle mit der Wallbox als zentralem Herzstück, in der Wunschfarbe und mit verschiedenen technischen Features wie Zahlungs- und Abrechnungsfunktion oder Ortung und Vorreservierung via Handy. Damit ist die Ladestation technisch und gestalterisch so ausgelegt, dass sie viele Optionen zulässt und für die Zukunft an neue Marktsituationen angepasst werden kann.

Viele namhafte Preisträger

Das praxis- und funktionsorientierte Produktdesign haben die Juroren des 2009 installierten Green Good Design Awards nun mit 47 anderen nachhaltigen Produkten ausgezeichnet. Darunter Firmen aus 18 Ländern, wie Starbucks, Coca Cola, BMW und Mercedes Benz. Sie alle entwickelten wie die schwäbischen Mittelständler „mit durchdachten Methoden und Technologien ihre Produkte auf besonders nachhaltige Weise“, so die Juroren. Der Award ist eine Ausgründung aus dem 1950 in Chicago aufgesetzten Programm Good Design. Träger ist das „Chicagoer Athenaeum Museum of Architecture and Design“ in Zusammenarbeit mit dem „Europäischen Zentrum für Architektur, Kunstdesign und urbane Studien“.

Design erfüllt mehrere Zwecke

„Oft leidet das Einzelprodukt, wenn es modular sein soll und technische Schnittstellen zu berücksichtigen sind”, beschreibt Schmid, Gründer und Inhaber von Design Tech, die Herausforderungen der Gestaltungsaufgabe. „Gemeinsam mit dem Heldele-Team, das sich für die progressivste Form entschieden hat und dafür die Ladetechnik bei gleicher Funktion intelligent schrumpfen musste, ist uns dieser Spagat gelungen.” Und noch eine Aufgabe sieht Schmid gelöst: Dass sich die Ladestation in jedes beliebige Umfeld integriert und gleichzeitig durch ein interessantes Äußeres hervorsticht. Sie sieht vor alten Fachwerkhäusern genauso gut aus wie neben moderner Architektur. „Das ist wie mit Möbelklassikern, die integrieren sich auch in jeden Einrichtungsstil”, erklärt der Designer. Die Ladestation wird diesem Anspruch mit minimalistischen und geometrischen Grundformen gerecht.

Modular und intuitiv zu bedienen

Neben der „Wallbox“ zur Wandmontage sind drei freistehende Säulen erhältlich: Die „Standalone“ für öffentliche oder Firmenparkplätze bietet bis zu zwei Ladepunkte und kann als Display-Variante auch als Informations- und Werbeträger genutzt werden. Für Orte, an denen viele Ladepunkte benötigt werden (z.B. Einkaufszentren), ist die „Multiconnect“ mit bis zu 128 Ladepunkten besonders geeignet. Alle Modelle können farblich angepasst und mit einem Logo oder Wappen versehen werden. Über vorgehaltene RFID-Karte und künftig via App öffnet sich die Steckdose automatisch und ein Ladering zeigt über leuchtende Farben an, ob die Station bereit zum Laden ist, das Auto vollgetankt ist oder nicht.
 

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